01 01 flugEr war schnell da, der 2. Oktober. Nachdem Karin, Katrin und ich uns etwa ein halbes Jahr zuvor mehr oder weniger spontan zu einem Islandurlaub zusammengetan und die Planungen durchgeführt hatten, fieberten wir dem Reisebeginn entgegen. Die Vorbereitungen waren schnell getroffen, ich hatte noch alles von meinen vorherigen Islandaufenthalten. Karin und Katrin mussten sich klamottentechnisch noch etwas eindecken, stand ihnen aber gerne hilfreich zur Seite. Katrin hatte bereits einmal Islanderfahrung gesammelt, trat sie ihre erste Reise doch gerade mal eine Woche nach der meinigen im März 2017 an.

Eine Zugfahrt führte uns nach Frankfurt, der Flug ist abgesehen von einer adrenalingepushten Landung mit dazugehörigem Schlingern auf dem Rollfeld problemlos verlaufen. Unter diesem Youtube-Link könnt ihr übrigens einen kurzen Zeitraffer des Flugs über die schottischen Highlands sehen. Island hatte uns mit durchwachsenem, aber trockenem Wetter empfangen. Am Flughafen Keflavík hatten wir unser Mietfahrzeug entgegengenommen. Nachdem ich während meiner zweiten Islandreise mit einem Mazda CX-5 gute Erfahrungen gemacht hatte, freute ich mich, nachdem der nette Mensch am Schalter von Thrifty-Cars mir erneut einen CX-5-Schlüssel übergeben hatte, auch wenn ich persönliche Vorbehalte gegenüber Mazda-Fahrzeugen habe...

01 02a reykjavikEin 2.2-Liter-Diesel-Modell mit 150 Pferdchen sollte uns um die Insel führen. Ich hatte in weiser Voraussicht ein Fahrzeug in der SUV-Klasse gebucht, da dann doch die eine oder andere etwas holprigere Strecke auf dem Programm gestanden hatte. „We got an Upgrade for you“ entgegnete mit der Thrifty-Mensch. Automatikgetriebe. Ohje… nachdem ich in meinem KfZ-Leben über 750.000 Kilometer ausschließlich mit Schaltgetriebe unterwegs war, war das anfangs alles andere als ein Upgrade für mich. Aber eine wirkliche Umstellung war es bei weitem nicht und ich hatte mich schnell an das fehlende dritte Pedal im Fußraum gewöhnt. So sehr, dass ich nach meiner Rückkehr nach Bad Mergentheim meinen Astra an der ersten Ampel erst einmal abgewürgt hatte...

01 02 flugAb nach Reykjavík, ne knappe Stunde braucht man für die 45 Kilometer. Unterwegs hatten wir angehalten und uns etwas Bargeld am ATM gezogen und den ersten Bónus Supermarkt unsicher gemacht und uns mit Skyr, Kartoffeln und Brot eingedeckt. Schließlich in der Unterkunft in Reykjavík-Vesturbær angekommen, staunten wir nicht schlecht über das geräumige Appartement, für gerade mal 55 Euro pro Nase und Nacht war das wirklich günstig, inmitten von Reykjavík. Die erste Unterkunft diente im Wesentlichen zum Runterkommen und Kennenlernen der Gepflogenheiten. Wir hatten die nächste Etappe am zweiten Tag durchgesprochen und sind zeitig schlafen gegangen, damit wir am kommenden Morgen fit aufbrechen können.