Dann war er da, der Tag der Abreise. Die Fahrt zum 40 Kilometer entfernten Flughafen war im wahrsten Sinne des Wortes sehr stürmisch. Starker Wind zerrte am Auto und ich musste stark gegenlenken. Wie sich das wohl im Flugzeug anfühlen würde…?

Nach Rückgabe des Mietwagens haben wir im Terminal gleich unser Gepäck aufgegeben und mit fast einer Stunde Verspätung haben wir abgehoben und Islands Boden verlassen. Wehmütig blickten wir aus dem Fenster des Flugzeugs. Der starke Wind hatte den Flieger beim Start ziemlich durchgeschaukelt, doch letztendlich blies er uns in Richtung Deutschland. Nach gerade mal zwei Stunden und fünfzig Minuten landeten wir wohlbehalten in Frankfurt. Unser „Fahrservice“ Vesna begrüßte uns gleich und die eineinhalbstündige Fahrt nach Bad Mergentheim verging auch wie im Fluge.

Was soll ich sagen…? Sehr schön war‘s und sehr schnell war‘s wieder vorbei. War‘s das letzte Mal Island? Nein, sicher nicht. Schließlich muss Nicole noch ein paar Mal auf die Insel und ich würde gerne vor allem den Osten und Norden Islands nochmals bei schönem Wetter erleben. Auch die Westfjorde und das Hochland rufen nach einem weiteren Besuch, so dass ich insgeheim schon wieder grobe Planungen an die nächste Reise habe… :).