Der erste Tag des neuen Monats und somit der vorletzte nutzbare Tag unseres Urlaubs hat mit durchwachsenem Wetter und Nebelbänken begonnen. Ursprünglich hat der tagesplan vorgesehen, nochmal ins Þingvellir zu fahren. Dies hatten wir jedoch nicht mehr für notwendig gehalten, da wir das Þingvellir bereits am zweiten Tag bei bestem Wetter erlebt hatten. So hatten wir mehr oder weniger eine Fahrt ins Blaue unternommen mit dem Ziel, das beste Wetter mitzunehmen. Ein Blick auf die Wetterkarte hat uns verraten, dass südlich des Þingvellir die Wolkendecke aufreißen sollte. Gesagt, getan und so ist der Himmel mit jedem Kilometer in südlicher Richtung mehr und mehr aufgerissen. Nicht weit von unserer Unterkunft entfernt liegt der Þórufoss. Dies ist ein von der Straße aus nicht sichtbarer Wasserfall. Er ist zwar nur 12 Meter hoch, beeindruckt jedoch aus der Ferne und bietet tolle Möglichkeiten, sich im Vordergrund zu positionieren, um schöne Portraitaufnahmen zu machen. Auch dieser Wasserfall ist bekannt durch „Game of thrones“.

Da wir für diesen Tag nicht wirklich einen festen Plan hatten, haben wir uns kurzerhand entschlossen, die Reykjanes Halbinsel unsicher zu machen, da unser Tag ohnehin in Reykjavík enden würde. So besuchten wir den Kleifarvatn und konnten dort tolle Luftaufnamen machen. Dem nur 6 Kilometer entfernte Hochtemperaturgebiet um Krýsuvík statteten wir ebenfalls einen Besuch ab, doch da aufgrund einer Fotosession einzelne Teile der Pfade gesperrt waren – gerade die interessantesten Stellen waren zum Zeitpunkt unseres Besuchs nicht zugänglich- sind wir relativ schnell wieder von dort aufgebrochen. Von einer Rundfaht um die Reykjanes Halbinsel haben wir uns mehr erhofft.

Eine Weiterfahrt zur „Brücke zwischen den Kontinenten“ hat uns schon wieder recht nahe an Reykjavík herangebracht. Dort ist eine Verwerfung an der Erdoberfläche zu sehen, die auf einen Bruchgraben zwischen den beiden Kontinentalplatten (Nordamerika und Eurasien) zurückzuführen ist. Auf dem Weg in Richtung Hauptstadt haben wir auch festgestellt, dass es hier einen Planetenweg entlang der „425“ im Westen der Reykjanes Halbinsel gibt. Für die Tatsache, dass wir ursprünglich keinen wirklichen Plan für diesen Tag hatten, haben wir doch recht viel unternommen und sind erst gegen 17:00 Uhr in Reykjavík angekommen. Wir haben gleich unser Hotelzimmer im „Leifur Eiriksson“ bezogen. Dies ist ein Hotel direkt an der berühmten Hallgrímskirkja. Ein Blick aus unserem Fenster fiel direkt auf diese wunderschöne Kirche.

Das Wetter macht am Spätnachmittag leider nicht mehr mit. Doch für einen Spaziergang durch Reykjavík hat es gereicht. Wir klapperten die gängigen Sehenswürdigkeiten im Norden der Stadt ab: die Hallgrímskirkja, de Harpa, die Sólfarid Skulptur, die Einkaufsstraßen und abends haben wir schließlich noch im Hardrock Café gegessen.

 

Hier noch eine weitere Auswahl an Bildern des sechzehnten Tages:

Am Þórufoss

Am Þórufoss Am Þingvallavatn
Am Þingvallavatn Gegenlicht Am Kleifarvatn
Krýsuvík Miðlína Miðlína
   
Sólfarid