Willkommen auf meiner Webseite rund um die Themen Fotografie und Astronomie. Ich würde hier gerne einige meiner fotografischen Ergebnisse präsentieren. Was wird hier zu sehen sein? Nun, ich bin passionierter Hobbyfotograf im Nebenerwerb, vor allem in den Bereichen Natur, Landschaften, Nacht- und Astrofotografie. Während die erstgenannten Fotobereiche nichts Ungewöhnliches sind, gehört die Astrofotografie eher zu den Nischenbereichen. Dies soll aber nicht heißen, dass die daraus resultierenden Bildergebnisse nur einen kleinen und speziellen Empfängerkreis haben. Im Gegenteil, meist haben solche Bilder eine faszinierende Wirkung auf den Betrachter. Überzeuge dich einfach selbst davon. Ich darf dich herzlich dazu einladen, dich durch diese Seiten zu navigieren.

Ganz vergessen, vorab einige wenige Worte zu meiner Person: mein Name ist Jens Hackmann, bin Baujahr 1979 und lebe in Bad Mergentheim in Süddeutschland. Ich befasse mich seit den ersten Schritten in der Fotografie seit 25 Jahren mit Kameras. Ich hantiere mit mehreren digitalen Spiegelreflexkameras der Marke Canon und diversen dazugehörigen Objektiven. Die Bilder mache ich in erster Linie für mich selbst, möchte aber die meines Erachtens besten Ergebnisse hier präsentieren.

Die Astrofotografie selbst ist dabei lediglich ein Hobby für mich. Sie hilft mir beim Abschalten und Runterkommen vom Alltag. Aber die meist faszinierenden Resultate zusammen mit den damit verbundenen nicht greifbaren Maßstäben sorgen ebenfalls für Faszination beim Betrachter und verdienen es meines Erachtens, ebenfalls gezeigt zu werden. So habe ich bereits mehrere Ausstellungen durchgeführt. Auch internationale Zeitschriften und Einrichtungen wie "National Geographic", die NASA oder Fernseheinrichtungen haben sich bereits meiner Bilder bedient. Daher denke ich, dass die Bildergebnisse nicht ganz so schlecht sein können.

Bitte sieh dich hier in aller Ruhe um. Ich hoffe, dir wird gefallen, was du hier sehen wirst. Über Feedback, Meinungen, Kritik oder Lob würde ich mich auf jeden Fall freuen. bitte zögere daher nicht, mir deine Meinung mitzuteilen: kontaktiere mich.

2019 08 02 (1)Mit Stanley Kubrick hat der Bericht über meinen zurückliegenden Island-Trip zwar nichts zu tun, doch ein so beeindruckendes Urlaubsziel hat auch einen würdigen Titel verdient… Bereits beim Aussteigen aus dem Flugzeug vermag man die Andersartigkeit der Insel zu spüren. Island, die Insel aus Feuer und Eis, kaum ein anderer Ort ist so von Kontrasten und Gegensätzen erfüllt wie diese größte Vulkaninsel der Erde. Gletscher, Wasserfälle, Geysire, Canyons, Vulkane, Weiden, Moos, Schafe, Pferde… nur ein paar Schlagworte, die die Vielfalt dieser Insel zeigen sollen.

Nach meiner Rückkehr bin ich von einigen Bekannten angesprochen worden, wie denn der Erlebnisurlaub verlaufen sei. Warum dann nicht wieder einen Beitrag für die eigene Homepage verfassen? Gesagt, getan. Nachfolgend möchte ich kurz meine dreiwöchige Reise rund um Island zusammenfassen und dich vielleicht auf den Geschmack bringen, dies auch einmal zu erleben. Denn ich kann nur sagen, dass man schon mit dem Gang aus dem Flugzeug eine andere Welt betritt!

Es war nicht viel Überredungskunst nötig, um meine Freundin von einem Abenteuerurlaub auf Island zu überzeugen. Wie ich selbst liebt auch sie die Fotografie und durch Bilder aus Zeitschriften und Internet hat sie schon viel von Island gesehen. Nur das persönliche Erlebnis hatte sie noch nicht. Da ich seit dem Jahre 2015 die Insel bereits drei Mal unsicher gemacht hatte, konnte ich meine Erfahrungen spielen lassen und die für mich vierte Reise mitsamt der Route und den Unterkünften war schnell geplant. 

Islands internationaler Flughafen Keflavík liegt etwa 40 Kilometer von der Hauptstadt Reykjavík (isl. „Rauchbucht“) entfernt. In Keflavík kann man das Mietfahrzeug entgegennehmen und auch wieder abgeben. Es macht Sinn, die erste Übernachtung entweder in Keflavík oder im in 45 Minuten erreichbaren Reykjavík zu buchen. Reykjavík würde ich etwa mit Würzburg vergleichen. 230.000 Einwohner leben dort, rechnet man alle Vororte mit ein. Das übrige Drittel der Bevölkerung des ganzen Landes lebt auf der Insel hauptsächlich auf Höfen und Siedlungen verteilt. Bereits die viertgrößte Stadt des Landes, Akureyri, hat weniger Einwohner als Bad Mergentheim! 

Das besondere an Island ist, dass man immer da rauskommt, wo man losgefahren ist: die „1“, die sogenannte Ringstraße führt einmal komplett um die Insel herum. Wie man die Reise beginnt, ob mit dem oder gegen den Uhrzeigersinn, spielt keine Rolle. Meine Freundin Nicole und ich starteten gegen den Uhrzeigersinn und fuhren zunächst etwas ins Landesinnere in den geschichtsträchtigen Þingvellir Nationalpark. Die Landschaft dort ist von zahlreichen Rissen und Furchen durchzogen. Ganz in der Nähe liegt auch ein bekannter Geysir, der auf den Namen „Strokkur“ hört. Dieser bricht regelmäßig alle paar Minuten aus und speit heißes Wasser und Dampf über dreißig Meter in die Höhe.

Island ist das Produkt vulkanischer Aktivität und liegt genau auf der Grenzverwerfung der nordamerikanischen und eurasischen Kontinentalplatte, auf dem sogenannten mittelatlantischen Rücken. Entlang dieses Risses ist der Vulkanismus besonders aktiv und kann dort oftmals gesehen, gefühlt, gespürt und sogar gerochen werden. Leichte Erdbeben sind an der Tagesordnung, Geysire und Fumarolen sprudeln und stinken, daher ist es in diesen Gegenden besonders ratsam, die ausgewiesenen Wege nicht zu verlassen, will man nicht abstürzen oder Verbrühungen erleiden. Im Südwesten des Landes gibt es über einen Canyon eine „Brücke zwischen den Kontinenten“. Dieser Canyon verbreitert sich jedes Jahr um zwei Zentimeter, da sich die beiden Kontinentalplatten voneinander wegbewegen. Somit ist klar, dass die Lager der Brücke nicht nur die Wärmeausdehnung kompensieren müssen… 

Der Süden des Landes ist gesäumt von eindrucksvollen Wasserfällen mit teilweise über 100 Metern Höhe. Canyons und Höhlen finden sich alle paar Kilometer. Man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll und fühlt sich wie im Märchen- oder Elbenland. Ortsnamen wie „Vík í Mýrdal“ (isl. „Bucht im sumpfigen Tal“) unterstreichen dies. Allerdings gibt es auch Zungenbrecher wie „Kirkjubæjarklaustur“. Sturm und Regen liegen stets dicht beieinander mit Sonnenschein. Ein isländisches Sprichwort besagt „Wenn dir das Wetter nicht gefällt, warte fünf Minuten! 

So hatten wir während der drei Wochen sowohl regnerische als auch sonnige Tage und machten stets das Beste aus der Wettersituation. Hatte die Sonne geschienen, haben wir Wanderungen unternommen. Hatte es geregnet, haben wir Canyons mit Wasserfällen durchwandert, bei welchen wir ohnehin nass geworden wären. Hatte es klare Nächte gegeben, konnten wir mehrmals die eindrucksvollen Polarlichter erleben. Hatte es nachts geregnet, haben wir geschlafen.

Insgesamt legten wir in diesen drei Wochen knapp 4.500 Kilometer mit dem Auto zurück. 130 Kilometer Wanderungen zu Fuß und auch die Drohne war fleißig und legte knapp 100 Kilometer zurück. Mehr als 6.000 Bilder und 200 Gigabyte Daten waren allein meine Bilanz des Aufenthalts. Unzählige Wasserfälle und Lavafelder begeisterten uns ebenso wie dutzende Gletscherzungen und etliche Canyons. Kein Wunder, dass auch die Filmwelt Island entdeckt hat. Ohne es zu wissen, standen wir an Drehorten bekannter Filme. James Bond, Batman, Game of Thrones sind nur einige Beispiele namhafter Filmproduktionen.  

Der Flug von Frankfurt nach Keflavík dauert gut drei Stunden. Im Sommer fliegt man zwei Zeitzonen zurück, im Winter nur eine. Mit Icelandair kosten Hin- und Rückflug etwa 350 €. Fährt man die seit kurzem durchweg asphaltierte Ringstraße rund um die Insel, so genügt ein normaler PKW ohne Allrad wie zum Beispiel ein Ford Focus, der mit etwa 40 € am Tag zu Buche schlägt. Möchte man Sehenswürdigkeiten abseits der Ringstraße erleben, so wird man häufig mit Schotterpisten konfrontiert. Spätestens für eine Fahrt ins Hochland benötigt man ein geländegängiges Allradfahrzeug mit genügender Bodenfreiheit wie zum Beispiel einen Mazda CX-5 oder einen Ford Kuga. Dann muss man auch tiefer in die Tasche greifen und etwa 75 € am Tag kalkulieren. Generell kann man sagen, dass auf Island alles ein gutes Stück teurer ist.

Unterkünfte haben wir über AirBNB und booking.com gebucht. Nutzt man eigene Zimmer in Privathaushalten von Einheimischen, so kommt man mit ca. 60 € pro Nacht und Person aus. Möchte man in Hotels untergebracht sein, darf man hier locker 50 % bis 100 % aufschlagen. Islands Ringstraße hat knappe 1.400 Kilometer. Nimm dir Zeit und plane für eine Umrundung etwa zwei Wochen, mindestens jedoch 10 Tage ein. Alles darunter ist reine Hetze! Mautgebühren gibt es keine, außer im Norden in der Nähe von Akureyri, dort gibt es einen neuen und mautpflichtigen Tunnel. Eine kleine Erwähnung am Rande: in der Nähe von Reykjavík gibt es einen sechs Kilometer langen Tunnel, durch welchen man sich etwa 50 Kilometer Strecke durch einen Fjord sparen kann. Dieser war jahrelang mautpflichtig, eine Durchfahrt kostete etwa 6 €. Nach 20 Jahren Betrieb wurden im Jahre 2018 die Baukosten durch die Maut wieder eingeholt und seitdem ist der Tunnel mautfrei... 

Klamotten? Alles mitnehmen! Von der Badehose für das Baden in Thermalquellen bis zur wind- und wasserfesten Jacke und Hose für den Gang hinter die vielen Wasserfälle sollte alles mit in den Koffer. Wer mit Icelandair fliegt, kann seinen Koffer mit bis zu 23 Kilo Zeug vollstopfen. Ein Handgepäckstück mit bis zu 10 Kilogramm ist inklusive. Durch den dreiwöchigen Aufenthalt bin ich da fast in Schwulitäten geraten, denn durch Teile der Fotoausrüstung, Stative, Drohne und so Zeug schnellt der Zeiger der Waage rasch in die Höhe. Und dann braucht man ja noch so lästiges Zeug wie Wechselwäsche… Eine Lösung ist, die Wäsche unterwegs zu waschen und dementsprechend nur die Hälfte mitzunehmen. Möglichkeiten hierfür gibt es genug. Oftmals bieten die Gastgeber auch einen solchen Service an. 

Welche Jahreszeit eignet sich am ehesten? Das kommt ganz darauf an, was du erleben möchtest. Möchtest du die reiche Artenvielfalt der Tierwelt erleben, so reise in den Sommermonaten. Von April bis August können insbesondere die bekannten und süßen Papageitaucher zu Millionen beobachtet werden. Hinzu kommt die Sonnenscheindauer von bis zu zwanzig Stunden pro Tag. Im Norden des Landes geht Mitte Juni die Sonne überhaupt nicht unter! So hast du viel Zeit und Tageslicht, um die zahlreichen Sehenswürdigkeiten zu erleben! Möchtest du jedoch eine in warmes Licht gehüllte bunte Landschaft mit tiefstehender Sonne erleben und nachts die Chance auf eindrucksvolle Polarlichter haben, so reise am besten in den Monaten September bis April. Es gibt also keinen perfekten Zeitpunkt, Island zu besuchen, denn jeder Zeitpunkt birgt etwas Perfektes.

Hast du Blut geleckt? Dann schreib mich an, vielleicht kann ich dir ein paar Tipps für deine Reise geben. Einen ausführlichen und bebilderten Bericht der diesjährigen Reise findest du ebenfalls auf meiner Homepage.

Hier folgt mein Blog zur Islandreise in 2019. Es ist viel Text, aber auch viele Bilder. Wer nur die Bilder durchsehen will, kann dies duch Klick auf das erste Bild starten und navigiert sich einfach mit den Pfeiltasten oder per Mausklick weiter. Viel Spaß!

Vorwort:
2019 08 02 (1)Island. Zum vierten Mal. Langweilig? Keineswegs! Die Frage nach der Langeweile bekomme ich häufig gestellt. Aber so wie Skifreunde jedes Jahr aufs Neue nach Tirol fahren oder Sonnenanbeter jeden Sommer unter der Südseesonne verbringen, so hat mich die größte Vulkaninsel der Erde in ihren Bann gezogen. Als Hobbyfotograf hat man es schwer, auf Island keine guten Motive zu finden. Zudem gibt es jedes Mal etwas Neues zu entdecken, kein Besuch ist wie der andere. Die sogenannte Ringstraße umrundet während 1.341 Kilometer die gesamte Insel. Doch will man Islands Schönheit hautnah erleben, muss man die seit August 2019 durchgängig asphaltierte Nationalstraße 1 häufig verlassen und sich ins Landesinnere bewegen. Nicht selten sind diese Straßen dann Schotterpisten, die einen im Mietfahrzeug dann gehörig durchschütteln. Auf den folgenden Seiten möchte ich euch mein viertes Islandabenteuer etwas näherbringen. Zunächst die Hardfacts:

17 Tage, 4.451 Kilometer Autofahrt, 124 Kilometer Wanderungen und auch die neue Drohne war mit 90 Flugkilometern dabei. Dass dabei keine Langeweile aufgekommen ist, kann ich euch garantieren. Neben den an der Ringstraße gelegenen Städte und Sehenswürdigkeiten, hatten meine Planungen auch einige Abstecher ins Hochland vorgesehen. Viele Wasserfälle und andere Hotspots befinden sich abseits der touristisch erschlossenen Wege. Nach Timms und meinem ersten Besuch im Jahre 2015 war mir klar, dass ich die Insel nochmals heimsuchen werde. Außer während meines Solo-Aufenthalts im Februar 2017 hatte ich Island stets in Begleitung Anderer besucht. So hatten mich im Herbst 2018 Karin und Katrin von meinem Fotostammtisch begleitet. Während des letztjährigen Urlaubs entwickelte sich ein Whats-App-Schriftverkehr zum Thema Fotomotive auf Island, der mittlerweile dazu geführt hat, dass ich mit der entsprechenden Person liiert bin: meine Freundin Nicole. So dauerte es nicht lange, bis ich auch sie zu infizieren versuchte und bereits im Januar 2019 planten und buchten wir die Reise.

Nachfolgend möchte ich euch den Ablauf der Reise vorstellen, untermalt mit zahlreichen Bildern und Beschreibungen. Die Vorfreude auf die Reise ist bald der Aufregung gewichen. Die Tatsache, dass es bald losgehen würde machte uns klar, dass die Zeit schneller vergeht, als einem lieb ist.

2019 09 16 (1)Da war er also, der Tag der Abreise am 16. September. Frankfurt Airport ist eigentlich der Flughafen meiner Wahl, insbesondere, wenn es ohnehin in Richtung Norden geht. Arbeitskollegin und gute Bekannte Vesna Weiß hatte sich freundlicherweise bereit erklärt, uns zum Flughafen zu fahren und nach unserer Rückkehr auch wieder abzuholen. Hierfür sei ihr an dieser Stelle nochmals dafür gedankt. Der Flug startete pünktlich und ist ohne Zwischenfälle verlaufen. Nicole hatte einen Fensterplatz und während des Flugs gab es immer wieder mal etwas zu sehen. Vor allem beim Anflug auf Island konnte man schon aus der Luft Einzelheiten und Orte erkennen, die wir im Laufe des Aufenthalts besuchen werden. So konnte man beispielsweise die Gletscherlagune Jökulsárlón am Fuße des Vatnajökull deutlich erkennen, wie auf diesem Bild zu sehen ist.

Die Landung in Keflavík erfolgte planmäßig. Nach dem Checkout haben wir unser Mietfahrzeug entgegengenommen. Ein Ford Kuga mit Allradantrieb sollte uns die nächsten drei Wochen um die Insel bringen. Eine kurze Inspektion und ich konnte mich schnell mit dem Fahrzeug vertraut machen. Der Weg vom Flughafen war nicht lang, ein 5-km-Abstecher in ein Restaurant und die anschließenden 700 Meter zur Unterkunft ließen den Tag der Ankunft ausklingen. Die Unterkunft direkt in Keflavík war ideal, um nach dem Flug nicht noch ewig mit dem Auto fahren zu müssen. So konnten wir uns auf den bevorstehenden Urlaub einstimmen.

2019 09 17 (3)Die Wetterprognosen hatten wir immer im Auge. So sollte uns der Wettergott zumindest an diesem zweiten Tag wohlgesonnen sein. Daher klingelte der Wecker recht früh, so dass wir so viel wie möglich von diesem schönen Wetter haben werden würden. Keine 500 Meter von der Unterkunft entfernt hatten wir von der Küste aus einen tollen Blick auf das 45 Kilometer entfernte Reykjavík. Die Silhouette des hinter der Hauptstadt gelegenen Esja-Gebirges war aus der Ferne erkennbar und im Gegenlicht der Morgendämmerung zeichneten sich Wolken und aufsteigende Dampfsäulen ab. Trotz der großen Entfernung konnten Details der nördlichsten Hauptstadt der Erde erkannt werden. Die Hallgrímskirkja und die am Hafen gelegene Harpa Konzerthalle waren auf den Displays unserer Kameras deutlich auszumachen.

2019 09 17 (4)Dann ging die Sonne auf. Vorbeiziehende Vögel zierten unsere Bilder immer wieder als i-Tüpfelchen. Das Orangerot der Morgendämmerung steht im Gegensatz zum Blau des Atlantik, eine bessere Grundlage für ein ansprechendes Foto kann man kaum erwarten. Nach einer halben Stunde sind wir aufgebrochen. Nach Reykjavík sind es etwa 45 Minuten mit dem Auto. Auf der Fahrt zum Flughafen scherzte ich in Vesnas Auto noch, dass wir auf Island mit keinem Stau zu rechnen haben. In Hafnarfjördur, kurz vor Reykjavík, gab es aufgrund einer Baustelle jedoch einen Stau, der die Fahrt etwas verzögerte. Doch der guten Laune dank des blauen Himmels und Sonnenschein konnte das keinen Abbruch tun.

2019 09 17 (6)Östlich von Reykjavík sind wir dann auf die Ringstraße, die sogenannte „1“, gestoßen. Nach nur wenigen Kilometern sind wir jedoch auf die „36“ in Richtung Þingvellir abgebogen. Nach insgesamt 90 Kilometern Fahrt und ersten Fotostopps sind wir im bekannten Þingvellir-Nationalpark angekommen. Bereits der Weg dorthin bietet fantastische Aussichten. Deutlich merkbar gewinnt man mit jedem Kilometer an Meereshöhe, das machte sich auch in einem Temperatursturz bemerkbar. Von einem Parkplatz kurz vor dem Eingang in den Nationalpark aus ließ ich auch das erste Mal die Drohne aufsteigen. Einen längeren Aufenthalt im Nationalpark hatte ich zwar erst für das Ende der Reise vorgesehen, aber aufgrund des tollen Wetters hatten wir uns entschlossen, bereits zu Beginn des Urlaubs einen längeren Marsch durch den Park zu machen. Außerdem widerlegte ich somit die Ansichten von Kollegen, die Reise sei minutiös anhand einer Exceltabelle durchgeplant ;).

2019 09 17 (7)Es war erst 09:00 Uhr, der Parkplatz, für den man mittlerweile 750 Kronen bezahlen muss, war noch ziemlich leer. So konnten wir von der Aussichtsplatform den Blick in das weite Tal noch weitgehend ungestört genießen. Doch es dauerte nicht lang, bis die Touristikbusse aus Reykjavík eingetrudelt sind und sich der Park nach und nach gefüllt hat. Dennoch wanderten wir durch die Allmännerschlucht hinab ins Tal, das Wetter war einfach zu gut, um den Großteil des Tages im Auto zu verbringen. Die Allmännerschlucht (isl. „Allmannagjá“) ist eine eindrucksvolle Schneise zwischen vulkanischem Gestein. Vor 1.000 Jahren hatten hier jährliche AlÞing-Versammlungen stattgefunden. Einwohner aus dem ganzen Land pilgerten hierher, Rechtsprechung und Rechtausübung hatten hier stattgefunden. Im Tal steht eine kleine Kirche, die Þingvallakirkja, zusammen mit einer Reihe kleiner Häuschen. Der Anblick ist schon anmutend, insbesondere ist dies das erste Mal, dass ich das Þingvellir bei gutem Wetter und ohne Schnee besuchen konnte.

2019 09 17 (12)Nach gut zwei Stunden haben wir uns gegen 11:00 Uhr zur Weiterfahrt entschlossen. Doch eine weitere spontane Eingabe führte uns zum überhaupt nicht vorgesehenen Brúarfoss. Dies ist ein Wasserfall ganz in der Nähe des bekannten Geysir „Strokkur“. Bisher hatte ich nur Bilder und Berichte aus dem Internet gesehen. Demnach müsse man eine knappe Stunde Wanderung auf sich nehmen. Wir stellten uns zudem der Herausforderung, dass der Weg zum Wasserfall scheinbar nicht einfach zu finden sei. Doch dank GPS und Smartphone (wie langweilig) stellte dies kein Problem dar und wir folgten unserem Instinkt und dem doch relativ gut erkennbaren Weg. Im Grunde muss man stets entlang des Flusses „Brúará“ laufen. Dieser war zeitweise jedoch sehr matschig, so dass wir wie bei Super Mario von Stein zu Stein hüpfen mussten. Bevor man den Brúarfoss selbst erreicht, gelangt man an zwei weiteren Wasserfällen vorbei, dem eindrucksvollen Hlauptungufoss, an dessen Abfallkante man sehr nah laufen kann sowie den Midfoss, der etwas gemächlicher aber nicht weniger idyllisch erscheint. Mit einigen Fotostopps benötigten wir etwa eine Stunde. Als schwierig würde ich die Wanderung nicht einstufen, mit Fotogepäck kann man jedoch ein klein wenig ins Schwitzen kommen, insbesondere wenn die Sonne scheint und die dicke Winterjacke getragen wird, gell Nicole? ;).

2019 09 17 (18)Der Brúarfoss beeindruckt durch seine Form und Gestalt, zahlreiche kleine Wasserläufe stürzen hier etwa drei Meter hufeisenförmig in die Tiefe. Die namensgebende Brücke (isl. Brú) führt über die Brúará und man steht in etwa 50 Metern Entfernung zum Wasserfall. Es ist zwar scheinbar möglich, zum Wasserfall hinab zu steigen, doch dies geht nur abseits der Pfade und da der Wasserfall auf Privatgelände liegt und man auf Island die Pfade ohnehin nicht verlassen sollte, verzichteten wir darauf. Der Wasserfall ist nicht hoch oder imposant, sondern einfach nur idyllisch, insbesondere durch die dahinterliegenden Berge, die zum Zeitpunkt unseres Besuchs bereits leicht in Schnee gehüllt waren.

2019 09 17 (20)Nach knapp zwei Stunden Fotografieversuchen haben wir den Rückweg angetreten. Dieser war nicht so sehr von Fotostopps unterbrochen, so dass wir nach gut vierzig Minuten wieder am Auto waren, welches wir an einem Parkplatz direkt an der „35“ abgestellt hatten. Schließlich sind wir in Richtung Geysir weitergefahren, wo auch unsere Unterkunft für die kommende Nacht gelegen ist. Letztes Jahr waren wir im Hotel „Litli Geysir“ untergebracht, dieses Jahr hatten wir uns die „Geysir Cottages“ ausgesucht. Bei schönstem Wetter sind wir schließlich am „Strokkur“, dem Geysir, angekommen. Alle paar Minuten bricht er aus und schleudert dabei eine große, bis zu dreißig Meter hohe Fontäne aus heißem Wasserdampf empor. Häufig bricht er auch bis zu drei Mal hintereinander aus und eruptiert dabei bis etwa fünf Meter Höhe. Da mittlerweile Nachmittag war, waren entsprechend viele Besucher zugegen. Meinen Fotowunsch, die Fontäne im Gegenlicht der Sonne aufzunehmen, konnte ich ebenso erfüllen wie den Moment kurz vor dem Durchbrechen der Gasblasen durch die Wasseroberfläche.

2019 09 17 (21)Nach dem Checkin in unsere Unterkunft und einem kleinen Essen gönnten wir uns kurzentschlossen ein Entspannungsbad im Fontana Thermalbad am Laugarvatn, etwa 30 Kilometer vom Strokkur entfernt. Dieses Bad liegt direkt am See, dem Laugarvatn. Das Entspannen in bis zu 39 Grad heißen Wasserbecken ließ die Strapazen des Tages vergessen, schließlich sind über 12 Kilometer Wanderung zusammen gekommen, das haben wir in den Beinen gemerkt...

 

 


 

Hier noch eine weitere Auswahl an Bildern des zweiten Tages:.

2019 09 17 (1) 2019 09 17 (5) 2019 09 17 (9)

Fotosession am Morgen

Die ersten Luftaufnahmen... Im Þingvellir
2019 09 17 (10) 2019 09 17 (11) 2019 09 17 (14)
Im Þingvellir Im Þingvellir

Die Wanderung entlang der "Brúará"

2019 09 17 (17) 2019 09 17 (19) 2019 09 17 (22)
Detailaufnahme des Brúarfoss Moments before... der Strokkur Im Fontana Thermalbad

2019 09 18 (1)Am nächsten Morgen sind wir aufgewacht und schon hörten wir die Regentropfen an die Fenster prasseln. Der dritte Tag wurde also mit isländischem Regenwetter eingeläutet. Dennoch entschlossen wir uns, den zehn Kilometer entfernt gelegenen goldenen Wasserfall, den Gullfoss, anzufahren. Kurz vor 08:00 Uhr haben wir diesen erreicht und aufgrund der frühen Uhrzeit sowie des schlechten Wetters waren wir abgesehen von drei anderen „Hanselen“ allein. Ein kurzer Marsch an die Besucherplattformen, ein paar obligatorische Handyfotos und das war es. Ein wirklich schönes Motiv hat dieser Doppel-Wasserfall an diesem Morgen nicht dargestellt. Ziemlich durchgenässt und durchgefroren haben wir uns im Hotel ein zünftiges Frühstück gegönnt mit Spiegeleiern, Speck, heißen Bohnen, Brot und allem was dazu gehört.

2019 09 18 (2)Gestärkt und aufgewärmt haben wir überlegt, was wir mit der Tagesplanung anstellen würden. Ursprünglich war eine Fahrt ins Landesinnere geplant in Richtung der nächsten Unterkunft am Háifoss, dem dritthöchsten Wasserfall Islands. Doch bei diesem Wetter wäre das kein Vergnügen gewesen. So hatten wir uns umentschieden und sind entlang der Südküste in Richtung Seljalandsfoss gefahren. Der Seljalandsfoss liegt direkt an der Ringstraße und ist etwa 130 Kilometer von Reykjavík und 110 Kilometer vom Geysir entfernt. Man erkennt den 66 Meter hohen Wasserfall schon von weitem aus mindestens 15 Kilometern Entfernung. Etwa einen Kilometer nach der Abzweigung von der Ringstraße befindet der sich meist überfüllte Parkplatz. An diesem sind wir zunächst nur vorbeigefahren und haben Pauschaltourismus und Fensterscheibenfotografie betrieben, siehe Bild. Unser eigentliches Ziel befindet sich zehn Kilometer weiter in Richtung Nordosten: die Nauthúsagil, ein schmaler Canyon unterhalb des bekannten Eyjafjallajökull mit einem Wasserfall am Ende.

2019 09 18 (6)Dieser Canyon kann zwar gut mit einem Auto angefahren werden, doch eine halbstündige Wanderung mit teilweise nassen Füßen ist unumgänglich. Man wird von einem kleinen Bachlauf und einem einladenden kleinen Canyon begrüßt. Das Wasser ist flach, größere Steine machen es einem relativ einfach den Wasserfall trockenen Fußes zu erreichen. Doch die eine oder andere Tücke hält die Location für einen bereit: ins Wasser gelegte Bretter erfordern höchste Vorsicht, will man nasse Schuhe vermeiden. Highlight ist mit Sicherheit der immer enger werdende Durchlass. Schließlich erreichen wir einen kleinen, etwa zwei Meter hohen Wasserfall. An dessen linker Seite ist ein Seil befestigt, dessen man sich bedienen muss, will man diesen Wasserfall in Richtung Ende des Canyons erklimmen. Unsere ausgefahrenen Fotostative haben wir während der Wanderung als Trekkingstock benutzt, damit wird auch der Balanceakt über die Steine erleichtert. Nicole leistete sich einen kleinen Fehltritt, konnte sich aber rechtzeitig abfangen und ist mit einem Schuh kurz im Wasser gelandet. Nichts passiert, die Socken wurden nicht einmal nass.

Ich würde den Weg nicht als außergewöhnli2019 09 18 (7)ch schwer bezeichnen, doch es ist stets Aufmerksamkeit und Vorsicht gefragt. Trittsicherheit sollte vorhanden sein, Nicole und ich haben unser Fotostative ausgefahren und diese als quasi drittes Bein genutzt, um nicht in den nassen Fluten zu landen. Die Strapazen werden durch einmalige Eindrücke belohnt, wird man doch von einem etwa zehn Meter hohen Wasserfall in einer Grotte erwartet. Spätestens hier wird man etwas nass, da die Gischt des Wassers in der Grotte umherfliegt, gerade für Langzeitbelichtungen stellt dies den Fotografen vor einige Herausforderungen, also unbedingt Putztücher für die Kameraobjektive mitnehmen!

Wir hielten uns etwa eine Stunde in der Nauthúsagil auf. In dieser Zeit sind zwei kleine Grüppchen à drei Personen gekommen, die aber nach wenigen Minuten wieder verschwunden sind. Der Rückweg war etwas leichter. Aus dem Canyon herausgekommen, stellten wir fest, dass es noch immer regnete. Dies haben wir mit den Felsen über uns beziehungsweise in der ohnehin nassen Umgebung des Wasserfalls überhaupt nicht wahrgenommen. Am Auto angekommen, haben wir die Rückfahrt in Richtung Unterkunft an der „26“, dem Landvegur, angetreten.

Die Unterkunft war schnell bezogen. Diese war ein kleines Hüttchen mit Küche im Eingangsbereich, Sitzgelegenheit im mittleren und Schlafgelegenheit im hinteren Bereich. Eine Unterkunft, die ich sofort wieder buchen würde. Da das Wetter mittlerweile einen Gang hochgeschalten hatte und aus dem Wind ein mittlerer Sturm geworden ist, ließen wir den Tag bereits am Nachmittag ausklingen.

 

Hier noch eine weitere Auswahl an Bildern des dritten Tages:.

2019 09 18 (3) 2019 09 18 (4) 2019 09 18 (5)

Auf dem Weg in die Nauthúsagil

Auf dem Weg in die Nauthúsagil

Der Wasserfall am Ende

2019 09 19 (2)Nach dem Aufwachen an diesem Tag stellten wir fest, dass Island auch an Tag 4 keine Sonne für uns bereitgehalten hatte. Zwar regnete es nicht, doch es war noch immer ziemlich windig. Um nicht den ganzen Tag in der Bude zu sitzen, hatten wir uns entschlossen, den etwa 52 Kilometer von der Unterkunft entfernten Háifoss aufzusuchen. Der Háifoss, gesprochen Hauifoss, ist mit 122 Metern nach dem Morsárfoss (240 Meter) im Hochland und dem Glymur (196 Meter) im Westen Islands dritthöchster Wasserfall. Der Wasserfall ist nicht allein, sondern er hat gleich seine ganze Gang mitgebracht. Man kann mindestens sechs Wasserfälle ins Tal stürzen sehen, je nach Regen bilden sich auch weitere kleine Rinnsale, die in die Tiefe stürzen.

Eine einmalige LichtstimmungVon der an der „26“ gelegenen Unterkunft bis zum Abzweig zum Háifoss sind es etwa 44 Kilometer. Hierfür benötigen wir etwa 45 Minuten. Für die übrigen 8 Kilometer sind mindestens 20 Minuten einzuplanen. Zu Beginn der ausgesprochen schlechten Schotterpiste ist auch mit mehr oder weniger breiten Wasserläufen zu rechnen, so dass wir an zwei Stellen furten mussten. Mit einem PKW mit wenig Bodenfreiheit hätte ich mich nicht getraut, die Strecke zu befahren. Ein vor uns in Richtung Háifoss abgebogener Toyota Auris (!) hat sich dann auch umentschieden und Kehrt gemacht. Dies war eine weise Entscheidung, denn selbst mit unserem Ford Kuga hatte ich ein mulmiges Gefühl in der Bauchgegend. Aber dennoch konnten wir die auf etwa 50 Meter überflutete Straße passieren.

Der HáifossAm Háifoss angekommen wird man auch hier von Mutter Natur für den Aufwand belohnt: nach etwa 300 Metern zu Fuß vom Parkplatz offenbart sich mit jedem Schritt in Richtung Schlucht die Gewaltigkeit der Wassermassen. Dichter Nebel ist immer wieder vom Tal aufgezogen, so dass der Aufenthalt am Háifoss einem Mysterium geglichen hat. Während meines letzten Aufenthalts dort im Oktober 2018 hatten wir gutes Wetter und gute Sicht. Nicole hatte sich mit der Fotografie viel Zeit gelassen, ich habe nach einigen obligatorischen Fotos einfach nur die Naturgewalt genossen. Außer uns waren vier weitere Autos auf dem Parkplatz. Nur wenige nehmen die anstrengende Anfahrt auf sich.

Eine einmalige LichtstimmungSchließlich haben wir auch noch den Weg ins Tal auf uns genommen. Über eine Hühnerleiter über einen Zaun führt ein Pfad hinab ins Tal. Runter geht es immer gut und schnell. Der Gedanke, den mächtigen Wasserfall von seiner Basis aus zu erleben überschattet die Gedanken an den mühseligen und anstrengenden Rückweg den Berg hinauf. Für den Abstieg ins Tal benötigen wir mit zwei Fotostopps eine gute Stunde. Ebenso lang dauerte der nasse Aufenthalt am Fuß des Háifoss. Der Aufstieg war wie erwartet ungleich anstrengender als der Abstieg. Müde und ausgelaugt erreichten wir das Auto und schnauften erst mal durch. Würde ich wieder ins Tal hinab wandern? Auf jeden Fall. Bei Sonnenschein ist sicher auch mit einem eindrucksvollen Regenbogen zu rechnen.

Der RückwegMittlerweile war es nach 15:00 Uhr. Der Nebel hatte sich komplett verzogen, von Regen keine Spur mehr. Der Blick in Richtung Nordwesten offenbarte einen sprichwörtlichen Silberstreif am Horizont. Kurzentschlossen fuhren wir diesem entgegen und anstatt den Abzweig von der „32“ zur „26“ zu nehmen, fuhren wir auf die „F26“, der Sprengisandsleið in Richtung Hochland. Ein in dieser Richtung gelegener Spot, der Sigöldugljufur, ein Canyon mit mehreren Wasserfällen, bestätigte uns diese Wahl ebenso, wie das immer besser werdende Wetter. Ein weiterer spontaner Entschluss ließ uns jedoch auch diesen Canyon sprichwörtlich links liegen und wir bewegten uns weiter in Richtung Landmannalaugar. Doch angesichts der fortgeschrittenen Stunde, es war bereits 17:00 Uhr, hielten wir für einen ausgiebigen Fotostopp an. Nicole beschäftigte sich mit den großen (berge) und kleinen (Moose) Dingen, die Island zu bieten hat und ich packte ein weiteres Mal die Drohne aus und ließ sie über die raue und schwarze Landschaft Islands kreisen.

Typisch isländische LandschaftNachdem der Himmel immer dunkler wurde, zum einen aufgrund der tieferstehenden Sonne und zum anderen durch aufziehende dunkle Wolken, machten wir kehrt. Ein Besuch des Landmannalaugar am späten Nachmittag würde sich bei schlechtem Wetter nicht wirklich lohnen. Auch den auf dem Weg liegenden Hjalparfoss passierten wir ohne Stopp. Mir ist jedoch beim Vorbeifahren aufgefallen, dass die bisherige Zufahrt gesperrt und durch eine alternative Zufahrt 2 Kilometer weiter westlich ersetzt worden ist. Das restliche Tageslicht nutzten wir für einen Abstecher beim Þjóðveldisbærinn, einer Nachbildung eines alten Gehöfts. Darin befindet sich unter anderem ein Museum, wir beschränkten uns jedoch auf die Aufnahme von Fotos, zumal das Museum nur zu bestimmten Tages- und Jahreszeiten geöffnet hat.

Auch an diesem Tag hatten wir einige Kilometer und Höhenmeter zu Fuß zurückgelegt. Am Abend belohnten wir uns selbst mit einem Gang zu KFC in der Ortschaft Selfoss. Anschließend suchten wir wieder die Unterkunft am Landvegur auf und hofften auf Besserung des Wetters.

 

Hier noch eine weitere Auswahl an Bildern des vierten Tages:.

Das Landesinnere Der Haífoss im Nebel Die zahlreichen Wasserfälle

An der 26

Der Haífoss im Nebel

Auf dem Weg ins Tal
Danbo als Motiv Nicole und Danbo als Motiv Danbo und ich als Motiv...
Danbo Nicole und Danbo Danbo und ich
Der Weg zurück Wasserfälle Ein Panorama
Oben angekommen Lost in black and white Kontraste
Lichtblicke Im Visier Straight ahead
Das Gefährt In die Weite Þjóðveldisbærinn