mofi2019 mIn der Nacht zum Montag, 21. Januar 2019 ereignete sich eine totale Mondfinsternis. Den meisten von euch wird noch die Mondfinsternis vom vergangenen Sommer in Erinnerung sein und ihr werdet euch fragen, weshalb die Medien seinerzeit angepriesen hatten, dass es die genialste und beste und dollste Mondfinsternis des Jahrhundert gewesen sein soll, aber... das sind halt die Medien. Mondfinsternisse ereignen sich im Schnitt alle sechs Monate und sind aufgrund der Himmelsmechanik viel häufiger von einem bestimmten Ort der Erde aus sichtbar als es zum Beispiel Sonnenfinsternisse sind. Die eine oder andere Mondfinsternis geht uns Mitteleuropäern hin und wieder durch die Lappen, da sie schlicht und einfach zu Uhrzeiten stattfinden, wo bei uns Tag herrscht und der Mond unterm Horizont verweilt.

Doch die Finsternis vom Januar war wie für uns gemacht. Die Uhrzeiten waren zwar alles andere als christlich und auch die Temparaturen hielten Viele davon ab, das Spektakel in voller Länge zu verfolgen. Da war die Mondfinsternis vom Juli letzten Jahres doch etwas "netter" :). Doch den Hardcore-Himmelsfreund schrecken auch minus elf Grad und 03:00 Uhr in der Früh nicht ab. Der Müdigkeit aufgrund der Uhrzeiten wird mit Urlaubstagen entgegnet. Lange Rede, kurzer Sinn... Zwei Tage Urlaub im Vorfeld beantragt, das Astrogeraffel auf die Sternwarte verfrachtet, die Freundin animiert und schon konnte es losgehen: der Mond tauchte in den Schatten der Erde ein und verfinsterte sich immer weiter, bis er schließlich vollständig im Kernschatten der Erde verschwand. Eine meiner Kameras hing am großen 18 Zoll Teleskop der Sternwarte Weikersheim, während meine "kleine" EOS 6D Mark II das Ganze an meinem 130 mm Apochromaten dokumentierte. Mit der Ausbeute bin ich zufrieden, auch meine Freundin beklagte sich nicht ob der Bildergebnisse, lediglich die Kälte gab etwas Anlass zum Jammern, aber dem habe ich mich auch angeschlossen :)

Fazit: auch wenn es kalt und spät (bzw. früh) war... es hat sich gelohnt. Die nächste Mondfinsternis wird am 16. Juli stattfinden, diese ist jedoch nur partiell, das bedeutet, der Mond verschwindet nicht komplett im Kernschatten der Erde.

So... nun bin ich wieder seit drei Wochen zu Hause und habe seither immer wieder mal am Reisebericht gearbeitet. Am heutigen Allerheiligen Feiertag kann ich ihn nun online schalten. Ich habe mich mit der Auswahl der Bilder sehr schwer getan, aber aus fast 5.000 Bilder- und Videodateien auszuwählen ist eben nicht einfach, noch dazu wenn die Daten aus vier verschiedenen Kameras stammen. Ich hoffe dennoch, dass euch das Lesen des Berichts Spaß machen wird. Hierzu einfach diesem Link folgen oder im Menü oben einfach den entsprechenden Punkt auswählen!

So... nach ein paar ersten Meetings mit meiner Tourbegleitung steht die Route quer durch Island entlang der Ringstraße (Hringvegur, oder einfach auch nur die "1" genannt). Die Unterkünfte via AirBNB sind gebucht, die Flüge mit Icelandair ebenso, das Mietauto von Thrifty ist ebenfalls reserviert. Dabei greife ich auf die Erfahrungen der beiden letzten Reisen zurück. Man kann mich da eventuell etwas langweilig nennen, wenn ich sage, dass die geplante Reiseroute zu 75 % mit der aus den beiden Reisen zuvor übereinstimmt, aber ich kehre eben gerne an geliebte Orte zurück. Aber Neues wird es auch geben, ich erweitere meinen Horizont diesbezüglich gerne langsam :).

Mit anderen Worten...: Landung in Keflavík, Aufenthalte in Reykjavík, Fahrt die Südküste entlang bis nach Egilstadír, teilweise über Binnenstraßen zurück auf die Reykjanes und Snaeffelsnes bis an die Westfjorde, um dann am Ende zwei Tage in der Hauptstadt zu verbringen. Man darf gespannt sein :)

00 reisefuehrerIsland. Die größte Vulkaninsel der Erde. Mit gut 103.000 Quadratkilometern besitzt diese etwa ein Drittel der Fläche Deutschlands, hat aber mit 350.000 Einwohnern die dünnste Besiedlung in Europa. Zwei Drittel der Bevölkerung lebt im Gebiet um die Hauptstadt Reykjavík. Schon die drittgrößte Stadt Islands Hafnarfjörður hat weniger Einwohner als mein Heimatstädtchen Bad Mergentheim. Pro Jahr besuchen etwa drei Millionen Touristen die Vulkaninsel und übertreffen damit die Einwohnerzahl um das Zehnfache. Noch beeindruckender ist die Tatsache, dass zu den Spielen der Fußballwelt- und Europameisterschaften jeweils mehr als 10 Prozent der isländischen Bevölkerung in den Fußballstadien in Russland bzw. Frankreich waren.

Das Land, die Menschen und die Sehenswürdigkeiten heben Island auf den Status als fotografisches Paradies schlechthin an. Grund genug für mich, die Insel nun zum dritten Mal zu besuchen. Angefangen hat dies im Jahre 2015, als Timm Kasper aus Ottobeuren, mit welchem ich schon in Namibia unterwegs war und einige Fotoausstellungen durchgeführt hatte, den Vorschlag gemacht hatte, einmal Island zu bereisen. Gesagt, getan. Im Spätherbst 2015 tourten wir das erste Mal über 2.000 Kilometer über die Insel. Leider hatten wir mit dem Wetter kein großes Glück, auch wenn wir in mehreren Nächten Polarlichter, die sogenannte Aurora borealis, sehen und auch fotografieren konnten. Ein gutes Jahr später bereiste ich Island allein und erlebte die Insel in winterlichen Konditionen. In einer der Nächte sind damals über 80 cm an Neuschnee in Reykjavík gefallen, ein 80 Jahre alter Rekord war damit gebrochen worden. Und ich war dabei und steckte mehrere Stunden in einer Straßensperrung fest. Mit dem Wetter hatte ich im Februar 2017 mehr Glück und konnte ebenfalls in einigen Nächten Polarlichter beobachten, dafür hüllte sich fast die komplette Insel in eine geschlossene Schneedecke, so dass ich von der Landschaft nicht allzu viel sehen konnte.

00 planSo hatte sich im Frühjahr 2018 ergeben, dass ich mit zwei bekannten Fotokolleginnen meines Fotostammtisches Island erneut bereisen würde. Die Planung ist schnell auf die Beine gestellt gewesen, im Wesentlichen zog ich die Tour der vergangenen Reise heran. Es besteht zwar grundsätzlich die Möglichkeit, Island entlang einer Straße komplett zu umrunden. Die sogenannte Ringstraße (Hringvegur) umrundet die Insel einmal komplett auf einer Strecke von 1.330 Kilometern. Ich habe es jedoch vorgezogen, nicht die gesamte Ringstraße zu befahren, sondern nur bis zum östlichen Teil Islands, zur kleinen Hafenstadt nach Höfn. Das mag zwar langweilig erscheinen, aber ich lege bei solchen Reisen großen Wert auf gutes Wetter mit angenehmen Lichtverhältnissen. Wenn es einen Umkehrpunkt einer Reise gibt, so wird jeder Ort zweimal passiert, was die Chance auf gutes Wetter verdoppelt. Diese Rechnung ist aufgegangen. Mit dem Wetter hatten wir sehr großes Glück, bereits zwei Tage nach unserer Rückkehr nach Deutschland ist auch im Süden Islands großflächig Schnee gefallen.

Die Planungen und Buchungen haben also bereits im März 2018 stattgefunden. Vom 2. Oktober bis 13. Oktober machten wir Island unsicher. Die Unterkünfte wurden via Airbnb gebucht. So sparten wir bei den Übernachtungen doch einiges an Geld, da die Hotels auf Island in der Regel sehr teuer sind. Dennoch waren unter den Übernachtungsstandorten auch zwei Hotels dabei, nämlich am Geysir "Strokkur" und am bekannten Wasserfall des Skógafoss.

11 Tage, 3 Personen, 2.533 Kilometer Fahrstrecke, 92 Kilometer Wanderung, 4.200 Fotos, 140 Videos, 14 Eimerchen Skyr, 10 Tüten Zimtschnecken und gefühlte 5 Kilogramm Kartoffeln sind die Eckdaten der Reise. Nach der Landung in Keflavík verbrachten wir die erste Nacht in einer Airbnb-Unterkunft in Reykjavík. Ein sehr geräumiges und schön eingerichtetes Appartement machte uns den Aufenthalt auf Island schmackhaft und wir freuten uns nach dem anstrengenden ersten Tag über die erste Ruhe und das bevorstehende Abenteuer. Der Þingvellir Nationalpark und der Geysir im Haukadalur Geothermalgebiet sowie der Gullfoss (der „goldene Wasserfall“) standen am zweiten Tag auf dem Programm. Diese am sogenannten „Golden circle“ gelegenen Sehenswürdigkeiten liegen in unmittelbarer Nähe von Reykjavík, so dass dorthin viele Tagesfahrten mit Bussen unternommen werden. Dementsprechend sind sehr viele Touristen anzutreffen.

Tag 3 hat weitere Wasserfälle wie den Hjálparfoss, den Haífoss sowie den Þjófafoss vorgesehen. Die Wasserfalldichte ist vor allem im Süden des Landes in der Nähe der Gletscher des Mýrdalsjökull oder des Vatnajökull sehr hoch.

Der vierte Tag der Reise führte uns zu den bekanntesten Wasserfällen Islands, dem Seljalandsfoss und dem Skógafoss. Diese beiden Wasserfälle liegen in knappen zwei Autostunden Entfernung zu Reykjavík direkt an der Ringstraße. Daher werden viele Touristen per Bus dorthin gekarrt. Oftmals steigen diese nur aus dem Bus aus, machen einige Bilder und reisen dann weiter. Dementsprechend bleiben viele Geheimnisse, sogenannte „Hidden gems“, den meisten Besuchern Islands verborgen. Unweit des bekannten Skógafoss beispielsweise liegt in nur 15 Fußminuten Entfernung der „Kvernufoss“, ein 22 Meter hoher Wasserfall, der an Schönheit mit den beiden großen Brüdern Seljalandsfoss und Skógafoss locker mithalten kann, die beiden aber an Unberührtheit um ein Vielfaches übertrifft.

Am fünften Tag hatte uns die Reise zum Black beach nach Reynisfjara geführt. Das in der Nähe gelegene Kap Dyrhólaey bietet ebenfalls eindrucksvolle Ansichten. Eine Pause in Vík y Mýrdal stellte den südlichsten Punkt der Fahrt dar, ehe eine kleine Wanderung zum Fjaðrárgljúfur Canyon angestanden hatte. Ganz in der Nähe hatte sich auch die Airbnb-Unterkunft befunden.

Halbzeit am sechsten Tag standen die Besichtigung der Gletscherzunge des Svínafellsjökull und einer Torfkirche auf dem Programm. Eine etwas weitere Wanderung zum „Svartifoss“, dem „schwarzen Wasserfall“ sorgte für ausreichend Bewegung an diesem Tag. Zahlreiche große und kleine Gletschereisbrocken liegen am sogenannten „Diamond beach“ herum. Zusammen mit dem schwarzen vulkanischen Sand des Strandes ergeben sich hier außerordentliche Fotomotive. Gleich gegenüber befindet sich die bekannte Gletscherlagune des „Jökulsárlón“. Hier mündet die Gletscherzunge des Breiðamerkurjökull in einen 18 Quadratkilometer großen See, welcher über einen kurzen Fluss direkt in den Atlantik fließt. Die dort abbrechenden Eisberge werden zermalen und vom Meer wieder an den Strand gespült, wo sie schließlich als „Diamanten“ auf dem schwarzen Sand enden.

Bjarnanes bei Höfn und die Stokksnes Halbinsel waren am siebten Tag unsere Ziele. Nachdem ich bereits im letzten Jahr bei Heiða in Bjarnanes meine Unterkunft gebucht hatte und ich von der Gastfreundschaft und Idylle des Örtchens und der Unterkunft so angetan war, entschloss ich mich, auch dieses Mal wieder dort per Airbnb unterzukommen.

Der achte Tag hatte im Wesentlichen aus einer über 400 Kilometer langen Fahrt zurück in Richtung Reykjavík bestanden. Die nächste Airbnb-Unterkunft hatte sich in weniger als 100 Metern zur „Gamla laugin“, einer kleinen Thermallagune befunden. Wir hatten die Gelegenheit natürlich genutzt und sind dort baden gegangen. Eine Wohltat nach der langen Fahrt am Tage.

Weitere 230 Kilometer führten uns am neunten Tag auf die Snæffelsnes Halbinsel. Am Kirkjufell, dem wohl bekanntesten Berg Islands, hatten wir die Nächste Unterkunft via Airbnb gebucht.

Die Tage 10 und 11 hielten wir uns im Herzen von Reykjavík auf. Keine 200 Meter von der bekannten Hallgrímskirkja entfernt konnten wir fußläufig viele der Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt erreichen.

Alle hier gezeigten Thumbnails sind Bildvorschauen und lassen sich anklicken und vergrößern. Man kann sich auch bequem nur durch die Bildergalerie navigieren, indem die Pfeiltasten nach links oder rechts bedient werden. Viel Spaß beim Lesen und Betrachten der Bilder!

11 01 reykjavikDa ich ohnehin kein Langschläfer bin, bin ich noch vor dem Wecker aufgewacht und habe mich kurzerhand entschlossen, mit Kamera und Stativ bewaffnet, die blaue Stunde am Morgen auszunutzen und einige Motive Reykjavíks in der Dämmerung abzulichten. Die Hallgrímskirkja, die Sólfarid und die Harpa waren wieder meine Anlaufziele, die bei Nacht erst Recht tolle Motive darstellen. Insbesondere die Harpa bietet bei Nacht mit ihren Lichteffekten eine tolle Show, hier ist ein Videoclip davon als Zeitraffer. Das muss man einfach gesehen haben! Nach gut eineinhalb Stunden Fotospaziergang habe ich mich wieder zurück in die Unterkunft begeben, nur um kurz darauf erneut mit Katrin loszuziehen. Der Schrittzähler hat sich sehr gefreut. Hier im Übrigen wieder ein Youtube-Video einer Umrundung der Sólfarid.

11 04a reykjavikUm 13:00 Uhr sind wir nochmals in Richtung Krysuvík aufgebrochen, da das Wetter wesentlich besser als am Vortag war. Dieses Mal sind auch Karin und Katrin aus dem Auto ausgestiegen, allerdings ist der Besuch des Hochtemperaturgebiets ziemlich kurz ausgefallen, da wir um 15:00 Uhr an der Bláa Lónið (Blaue Lagune) sein mussten, da wir für diese Uhrzeit unseren Besuch gebucht hatten. So mussten wir leider die „Miðlína“, die „Bridge between the continents“ auslassen, kamen dafür aber rechtzeitig an der Blauen Lagune an. Hier ein Videoeindruck der aktiven Erde und hier gleich noch einer. Der Zugang war dank QR-Code wieder einfach und schnell, so dass wir schnell in den Genuss des Badens gekommen sind. Auch wenn der Eintrittspreis in Höhe von 70 Euro gesalzen ist, so lohnt sich der Besuch in jedem Falle. Es gibt zwar zahlreiche weitere Möglichkeiten in natürlichen Thermalquellen zu baden, doch ist die Blaue Lagune die mit Abstand am meisten kommerziell betriebene. Zwichen 38 und 40 Grad hat das Wasser, welches aus 2.000 Metern Tiefe emporgepumpt wird. Die cyanblaue Färbung des Wassers rührt von Kieselalgen her und an kleinen Pavillons inmitten des Wassers kann man sich ebenso ein Getränk gönnen wie auch eine Maske mit schmodderigen Algen ins Gesicht schmieren. Ich muss sagen, die Wirkung auf die Gesichtshaut ist wirklich spürbar, es kühlt angenehm...

11 07 bluelagoonKnappe sechs Stunden dauerte unser Aufenthalt in der Blauen Lagune. Nach 20:00 Uhr haben wir diese verlassen und den Rückweg nach Reykjavík angetreten. Unterwegs wurde noch getankt, damit wir dies nicht am nächsten Morgen kurz vor dem Abflug unter Stress hätten erledigen müssen, denn der Flieger Richtung Frankfurt sollte um 07:25 Uhr abheben. Ein vorheriges Tanken wäre unter die Kategorie „Stress“ gefallen. In der Unterkunft hatten wir auch noch gemütlich das Online-CheckIn durchgeführt.

Um 04:00 Uhr war die Nacht ohnehin zu Ende, nachdem wir am Abend noch aufwendig die Koffer gepackt hatten. Erstaunlicherweise hat alles gepasst, trotz der vielen Einkäufe. Um 05:30 Uhr waren wir am Flughafen in Keflavík, Als Experiment versuchte ich mich im Self-Baggage-DropOff. Aber lediglich die Bagtags konnten wir schon selbständig an den Gepäckstücken anbringen, in die Schlange der Gepäckaufgabe mussten wir uns dennoch einreihen… Da die Automaten am Self-DropOff aber sehr leer waren und die Vermutung naheliegt, dass dies nur Wenige in Anspruch nehmen, freute sich die nette Dame am Schalter aber, dass wir das versucht haben...

So… Gepäck war weg, noch knappe zwei Stunden Zeit. Was tun…? Erst mal den Tax-Refund-Schalter heimgesucht und die Steuerrückerstattung der Einkäufe beantragt. Aber nach 2 Minuten war auch das erledigt, so dass wir letztendlich gelangweilt auf den Heimflug gewartet haben. Der Flieger hat pünktlich abgehoben und danach war genügend Zeit, die auf Island gewonnenen Eindrücke sacken lassen und verarbeiten zu können. Mir hat's gefallen, den beiden Mädels auch (zumindest sagten sie mir das), und auch dieses Mal sage ich: das war nicht das letzte Mal!

11 Tage, 3 Personen, 2.533 Kilometer Fahrt, 92 Kilometer Wanderung, 4.200 Fotos, 140 Videos, 14 Eimerchen Skyr, 10 Tüten Zimtschnecken und gefühlte 5 Kilogramm Kartoffeln… das kann getoppt werden. Bis zum nächsten Mal!

Hier noch eine weitere Auswahl an Bildern des letzten Tages:.

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Die Sólfarid

Die Sólfarid In der Harpa
11 06c harpa 11 04 reykjavik 11 05a reykjavik
In der Harpa Die Harpa von außen Sicht von der Hallgrímskirkja
11 05b reykjavik 11 05 reykjavik 11 06d raeder
Sicht von der Hallgrímskirkja  Am Tjörnin Teich Street Art
11 06 reykjanes    
 Auf dem Weg nach Krýsuvík    

10 02 reykjavikAm zehnten und vorletzten Tag bestand der Tagesplan lediglich aus der Weiterfahrt nach Reykjavík. Weiter stand nichts auf dem Programm, so dass wir den Aufenthalt im Lambalækur Gästehaus nach hinten in die Länge gezogen haben. Ein ausgiebiges Frühstück und eine angenehme Unterhaltung mit Amanda, einer Frau aus Pennsylvania rundeten den Aufenthalt dort ab. Erst nach Mittag haben wir die Weiterreise nach Reykjavík angetreten. Nach gut eineinhalb Stunden und 80 Kilometern Fahrt erreichten wir die Hauptstadt. Dieses Mal sind wir die 6 Kilometer durch den Hvalfjarðargöng –den Tunnel- gefahren. Es ist eindrucksvoll, wie steil die Ab- und Auffahrt in und aus dem Tunnel erfolgt. Es ist auch leicht vorstellbar, wie viel Zeit man durch diesen Tunnel sparen kann. In dieser Region sind mir im Übrigen auch die einzigen Stellen aufgefallen, an denen auf Island geblitzt wird... Dieser Youtube-Clip gibt euch vielleicht einen kleinen Eindruck der Fahrt durch den Tunnel.

In Reykjavík angekommen, haben wir nach einem Besuch im KFC direkt die Unterkunft angesteuert. Thor’s guesthouse in der Skólavörðustígur war schnell gefunden, das Einchecken gestaltete sich jedoch nicht ganz reibungsfrei. Ich hatte eine Standardnachricht erhalten, nach welcher ich eine weiße Tür mit rotem Herz aufsuchen sollte. Nur war keine solche Tür zu finden. Ein Anruf jedoch brachte Aufklärung, dass das rote Herz gestohlen worden ist. So kamen wir dann doch noch zu unserer Unterkunft, ein Appartment inmitten von Reykjavík, keine 200 Meter von der Hallgrímskirkja entfernt. Idealer und zentraler hätte es nicht liegen können. Für gerade einmal 50 Euro pro Nacht und Nase ist das wirklich traumhaft.

10 05a hallgrimskirkjaNach dem Auspacken und dem Organisieren des Gepäcks aufgrund der kurz bevorstehenden Abreise, haben wir uns in Richtung Krysuvík aufgemacht, einem Hochtemperaturgebiet, an welchem man den aktiven Vulkanismus auf der Insel mit Leib und Seele spüren kann: kleine Geysire, blubbernde Schlammtöpfe und dampfende heiße Quellen in Verbindung mit Schwefelgeruch ließen erahnen, wie es unter diesem Gebiet rumoren muss. Aufgrund des starken Regens war ich der Einzige, der das Auto verlassen hatte. Karin und Katrin bevorzugten die Mimimiii-Methode und blieben im Trockenen, während ich wenigstens einmal die Dichtigkeit meiner Goretex-Kleidung testen und Island von der „anderen“, regnerischen Seite erleben wollte...

Dennoch haben wir beschlossen, nach dem Besuch Krysuvíks wieder nach Reykjavík zurückzukehren, da der Regen keine Anstalten gemacht hatte aufzuhören. In Reykjavík angekommen, hat der Regen doch schnell nachgelassen und dementsprechend stand am frühen Abend eine erste Erkundung der Stadt auf dem Programm. Unmittelbar gegenüber der Unterkunft war ein Souvenir- und Bekleidungsgeschäft, in welchem ich mich erst einmal weiter eingedeckt hatte. Ein Gang zur Hallgrímskirkja war auch schnell geschehen. Ich bin jedesmal fasziniert von diesem Gebäude.

10 06 harpaNur wenige Hundert Meter zu Fuß und man ist an der „Sæbraut“, der Straße direkt am Meer. Dort befindet sich unter anderem die Sólfarid (Sonnenfahrt), eine künstlerische Nachbildung eines Wikingerschiffes aus Metall. Nicht weit davon entfernt ist die Harpa Konzerthalle, ebenfalls ein absoluter Hingugger und ein Muss bei jedem Reykjavík-Besuch. Ein faszinierendes Bauwerk, welches seinerzeit im Jahre 2010 über 160 Millionen Euro verschlungen hatte. Deshalb hatte das Gebäude zuvor in der Kritik gestanden, da die Finanzkrise Islands im Jahre 2008 nur kurz zuvor überwunden war und die Regierung nur knapp am Staatsbankrott vorbeigeschrammt war. Doch schnell verflog die Kritik und die Isländer sind nun froh über dieses Wahrzeichen Reykjavíks. Die Fassade des Gebäudes ist komplett aus dichroitischem Glas, welches je nach Sonnenstand und Blickwinkel seine Farbe ändert. Hinzu kommt nach Einbruch der Dunkelheit eine Beleuchtung mit LED, welche das flackernde Polarlicht simulieren soll. Die Harpa während der blauen Stunde stellt ein tolles Fotomotiv dar. Hier ein Video aus dem Innenbereich der Konzerthalle.

10 05 reykjavikWir haben das Konzerthaus auch betreten. Darin befindet sich auch ein Souvenirshop, in welchem wir auch noch ein paar Euro bzw. Kronen haben liegen lassen. Ein wirklich tolles Gebäude von architektonisch hochwertigem Niveau und absoluter Schönheit! Dann hat sich die Frage nach dem kulinarischen Höhepunkt des Tages aufgetan. KFC war raus aus dem Rennen, das in der Harpa befindliche Restaurant „Kolabrautin“ hatte an der Speisekarte keine Preise ausgewiesen, was uns leicht verunsichert hatte. Dann googlete ich nach einer göttlichen Eingebung, ob es in Rexkjavík ein Hard Rock Cafe gibt. Ergebnis positiv: YES! Es hatte zwar wieder leicht zu regnen begonnen, doch das Hard Rock Cafe war nur einige Hundert Meter von der Harpa entfernt. Nach wenigen Metern haben wir es schließlich erreicht und wir haben auch noch ohne Reservierung einen schönen Platz bekommen. Auch dort fiel meine Wahl wieder auf einen netten Burger. Karins Wahl fiel auf Fajita, während Katrin Fisch ausgewählt hatte. Beides nicht meins, ich war mit meinem Burger zufrieden... Dieser Clip zeigt vielleicht einen kleinen Eindruck von der Atmosphäre im HRC.

Nach einem angenehmen Aufenthalt an diesem Abend sind wir fußläufig zurück in die Unterkunft. Der Regen hatte auch aufgehört, so dass der Heimweg sehr angenehm war und wir noch etwas von Reykjavíks Nachtleben mitgenommen haben. In der Unterkunft angekommen, waren wir dann aber doch ziemlich platt, so dass wir dann schnell die Lichter ausgemacht haben.

 

09 03 stykkisholmurEntgegen der ursprünglichen Planung haben wir uns frühs zwei Stunden länger Zeit gelassen und haben die Unterkunft erst um 10:00 Uhr verlassen. Nach einem gemütlichen Aufenthalt mit Fensterblick auf den Kirkjufell sind wir auch nicht plangemäß wieder in Richtung Borgarnes zur nächsten Sehenswürdigkeit gefahren, sondern haben die Fahrt erst einmal in Richtung Norden angetreten. Wer den Film „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ mit Ben Stiller kennt, weiß, dass Teile des Films auf Island spielen. Neben Höfn und Grundarfjörður war unter anderem auch Stykkishólmur Drehort im Film. So war ein gewisser Reiz vorhanden, die 40 Kilometer Umweg in Kauf zu nehmen und dem kleinen Örtchen mit 1.100 Einwohnern einen Besuch abzustatten. Tatsächlich haben wir nach der halbstündigen Fahrt einige der Orte aus den Szenen des Films wiedererkannt und natürlich sofort Fotos davon gemacht. Ein ausgiebiger Besuch in einem Souvenirladen rundete den Besuch ab und wir haben Stykkishólmur mit einem zufriedenen Lächeln verlassen. Dass wir diesen Tag etwas entspannter haben angehen lassen, war der Tatsache geschuldet, dass wir lediglich die Hraunfossar auf dem Tagesplan hatten.

09 09 hraunfossarDie Hraunfossar. Ein Seitenarm des Flusses Hvitá verschwindet einen Kilometer oberhalb im etwa 1.000 Jahre alten Lavafeld „Hallmundarhraun“. Es versickert bis zu einem wasserundurchlässigen Grund aus Basalt und fließt unterirdisch weiter, bis es an den Hraunfossar wieder zutage tritt. Auf eine Breite von 700 Meter fließt und sprudelt das Wasser wieder hervor und hat dabei Fallhöhen von bis zu sechs Metern. Die Hraunfossar (isl. „Lavawasserfälle“) sind sehr gut mit dem Auto erreichbar, wenn auch etwas abgelegen weiter im Landesinneren. Auf einem gut ausgebauten Fußsteg kann nahezu die gesamte Breite mit einem tollen Blick auf die Wasserfälle abgelaufen werden. Am östlichen Ende führt eine Brücke über die Hvitá und man kann einen weiteren Wasserfall, den „Barnafoss“ erblicken. Hinter der Benennung des Falles verbirgt sich eine traurige Geschichte: übersetzt bedeutet dies „Kinderwasserfall“ und der Name verweist auf eine alte Sage. Zwei Kinder spielten auf dem Steinbogen, welcher über den Wasserfall geführt hatte. Dabei sollen sie in die Fluten gestürzt und umgekommen sein. Daraufhin soll die Mutter den Steinbogen zerstört haben lassen, damit sich eine ähnliche Tragödie nicht mehr ereignen kann. Der Barnafoss sieht schon sehr gefährlich aus, stürzen die Wassermassen der Hvitá doch durch einen recht engen Felsbogen, der wie eine Düse sehr starke Stromschnellen generiert. Reinfallen sollte man da wirklich nicht… Dieser Videoclip zeigt die Hraunfossar in Bewegung und auch dieses Filmchen zeigt schön, wie scheinbar aus dem Nichts Wasser hervorkommt.

09 10a unterwegsNach dem Besuch der Hraunfossar machten wir eine Pause im daneben liegenden Restaurant. Meine Wahl fiel auf einen Burger namens „A farmer’s girl’s dream“. Eine interessante kulinarische Komposition mit Speck, Spiegelei, Gemüse und BBQ-Soße auf einem Rindfleisch-Patty. Er war lecker, aber auch teuer: 2.800 ISK, das sind 22 Euro. Zufrieden ob des gut verlaufenen Tages bei perfektem Wetter ließen wir es noch etwas gemütlich angehen und machten uns nach dieser Erholung wieder auf den Weg nach Borgarnes. 60 Kilometer lagen vor uns und wir haben unsere Unterkunft am frühen Abend erreicht. Die Unterkunft „Lambalækur“ ist ein völlig abgelegenes, einzeln stehendes Haus nach alter isländischer Bauweise. Es ist zweistöckig und im 19. Jahrhundert erbaut worden. 10 01 lambalaekurWir haben das Haus betreten und die Holzdielen knarzten. Dementsprechend waren wir froh, dass wir im oberen Geschoss untergebracht waren, denn jeder Schritt im Obergeschoss konnte unten lautstark vernommen werden. Ich muss sagen, dass dies mit Abstand die gemütlichste Unterkunft war. Am Abend haben sich sogar noch Polarlichter am Himmel aufgetan, die aber weit weniger eindrucksvoll waren als die vorherigen Sichtungen. Deshalb ließ ich es auch hier gemütlich angehen, stellte die Spiegelreflexkamera auf ein Stativ ins Freie, verbindete mich mit dem iPhone darauf und steuerte die Kamera fern vom warmen Inneren der Unterkunft heraus. So geht Polarlichtbeobachtung heute...

 

Hier noch eine weitere Auswahl an Bildern des neunten Tages:

09 01 stykkisholmur 09 02 stykkisholmur 09 04 unterwegs

Stykkishólmur

Stykkishólmur Blick in die Ebene
09 05 hraunfossar 09 06 hraunfossar 09 08 hraunfossar
Die Hraunfossar Die Hraunfossar Die Hraunfossar
09 10 hraunfossar 09 03a kirkjufellsonne  
Die Hraunfossar Der Kirkjufell  

08 01 reykjavik370 Kilometer standen am achten Tag unserer Reise auf dem Plan. Von Flúðir aus, leicht im Landesinneren gelegen, traten wir rechtzeitig die Weiterfahrt an. Auf dem Weg nach Borgarnes hat der Islandreisende zwei Optionen zur Auswahl: fährt er durch den Hvalfjörður Tunnel (den Hvalfjarðargöng), der seit diesem Jahre mautfrei ist oder fährt er einen erheblichen Umweg über den Fjord? Der Tunnel ist knapp 6.000 Meter lang und führt bis 150 Meter unter den Meeresspiegel. Kostete bei meinem letzten Islandaufenthalt eine Durchfahrt noch 1.000 Kronen (8 Euro), so ist dieses nun kostenlos, da nach 20 Jahren Mautbetrieb die Baukosten wieder eingenommen worden sind. Wir haben uns für die Fahrt entlang des Fjordes entschieden. Keine schlechte Wahl, denn das Wetter war gut und wir erhofften uns so das eine oder andere Fotomotiv. Wir wurden nicht enttäuscht und haben die 50 Kilometer an Mehrweg gerne in Kauf genommen. 08 02 hoehleDoch aufgrund des guten Wetters haben wir auch noch entschieden, am Glymur vorbeizuschauen. Das ist ein weiterer Wasserfall, der aber erst nach einer mühsamen Wanderung erreichbar ist. Dass wir den Wasserfall nicht komplett erreichen wollten, war uns schon vorher klar, aber auch sonst bietet diese Gegend zahlreiche Wandermöglichkeiten wie beispielsweise einen tollen Blick den Fjord entlang oder den Aufenthalt und Abstieg in eine Höhle. Um 12:30 Uhr sind Katrin und ich losgewandert, Karin hat auf die Wanderung verzichtet. Nach gut 90 Minuten kehrten wir wieder zum Auto zurück und setzten unsere Reise fort. Die zweite Hälfte des Fjordes lag ja schließlich noch vor uns, nachdem der Glymur genau im Scheitelpunkt des Fjordes gelegen ist.

08 04a budirNach einem kurzen Halt in Borgarnes (der Kartoffel, Skyr- und Zimtschneckenvorrat musste wieder aufgefüllt werden) ging es weiter nach Búðir mit der dazugehörigen schwarzen Kirche. Die Búðakirkja ist eine schwarze, alleinstehende Kirche unweit des Atlantiks und stellt ein tolles Fotomotiv dar. Lange haben wir uns dort nicht aufgehalten, da der nächste Stopp in Arnarstapi etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen sollte. Arnarstapi ist ein kleines Fischerdorf und am Fuße des Snæffelsjökull gelegen. Es ist bekannt für die eindrucksvollen Küstenformationen aus Basaltsäulen. Nach einem kleinen Rundgang und zahlreichen Fotos fuhren wir weiter die Snæffelsnes Halbinsel entlang. Dabei umrundet man den Snæffelsjökull, den Vulkan, an welchem Jules Vernes Helden im Roman ihre Reise zum Mittelpunkt der Erde angetreten hatten. Diese Strecke ist einfach wunderbar, es gibt landschaftlich viel zu sehen. 08 05a arnarstapiDer Vulkan selbst hüllte sich leider in Wolken, doch weitere Fotostopps sorgten schnell für volle Speicherkarten. Unterwegs wurden wir auch Zeuge der Straßenüberquerung einer ganzen Schafsherde. Die Hirtin hatte uns zuvor angehalten und gut Hundert Schafe hüpften graziös über die Straße. Danach ging es dann ohne Zwischenfälle weiter. Wir hatten zwar mit dem Klukkufoss, Kerlingarfoss und Svöðufoss noch drei weitere Wasserfälle auf dem Programm stehen gehabt, doch aufgrund der knappen Zeit (wir wollten zum Sonnenuntergang am Kirkjufell sein) haben wir diese dann doch ausgelassen. Die Fahrt auf dem Snæffelsnesvegur, so heißt die Straße auf der Halbinsel führt am Gufuskálar vorbei, mit 412 Meter Westeuropas höchstem Sendemasten.

08 06 kirkjufellZiel der achten Etappe war Grundarfjörður am nordöstlichen Ende der Snæffelsnes Halbinsel gelegen. Der dort angesiedelte Kirkjufell ist ein eindrucksvoller Berg, dessen Namensgebung auf seine Form zurückzuführen ist. „Kirkjufell“ bedeutet Kirchenberg. Aufgrund des spitzen Aussehens erinnert er entfernt an das Dach eines Kirchturms. Man sagt vom Kirkjufell, dass er Islands fotogenster und am häufigsten fotografierter Berg ist. Ein kurzer Halt, um den Berg bei Tageslicht abzufotografieren und danach ging es erst einmal in die Unterkunft. Direkt an der Grundargata, der Hauptstraße in Grundarfjörður, ist das Guesthouse 43 wirklich toll gelegen. Wir haben uns gleich wie zuhause gefühlt und Sædis, die Gastgeberin, hat uns persönlich empfangen und alles Wissenswerte erklärt.

08 07a grundarfjoerdurKeine zwei Kilometer trennten uns vom Kirkjufell. Grundarfjörður selbst ist mit knapp unter 1.000 Einwohnern ein kleines Örtchen, aber dennoch ist mit Tankstelle, Supermarkt, Apotheke und so weiter alles Nötige vorhanden. Nach Sonnenuntergang sind wir zum Kirkjufell gefahren. Der Himmel war zeitweise stark bewölkt, doch selbst bei diesen widrigen Bedingungen ist der Anblick einfach atemberaubend. Die Kirkjufellsfossar, zwei kleine Wasserfälle, zusammen mit dem dazugehörigen Berg Kirkjufell, lassen das Fotografenherz höher schlagen. Mit zunehmender Dunkelheit machten sich auch Polarlichter bemerkbar. Für wenige Augenblicke waren sie extrem hell. Zu diesem Zeitpunkt waren wir drei allein am Berg. Die Wolken lockerten etwas auf und gaben den Blick auf die Lichter frei. Nach und nach kamen mehr Fotografen hinzu, doch Petrus hatte etwas dagegen und machte den Himmel zu. So waren wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Frohen Mutes und voller Zufriedenheit sind wir von dannen gezogen und sind zurück in die Unterkunft, wo wir dann doch etwas durchgefroren angekommen und dann gleich schlafen gegangen sind.

Hier noch eine weitere Auswahl an Bildern des achten Tages:.

08 02a unterwegs 08 03 budir 08 05b arnarstapi

Schaf-Showeinlage

Die Búðarkirkja Das Portal bei Arnarstapi
08 05c unterwegs 08 07 kirkjufell 08 08 kirkjufell
Road to nowhere Der Kirkjufell Aurora über Grundarfjörður
08 09 kirkjufell    
Aurora über dem Kirkjufell